﻿{"id":361,"date":"2019-10-07T15:29:03","date_gmt":"2019-10-07T13:29:03","guid":{"rendered":"http:\/\/www.mk-architetti.com\/?page_id=361"},"modified":"2019-10-10T13:20:09","modified_gmt":"2019-10-10T11:20:09","slug":"lugano","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.mk-architetti.com\/de\/lugano\/","title":{"rendered":"LUGANO"},"content":{"rendered":"\n<h4 class=\"wp-block-heading\">internationaler st\u00e4dtebaulicher ideenwettbewerb, Schweiz 2008<\/h4>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">\u201cPian Scairolo &#8211; Lugano\u201d &#8211; Teilnahme 1. &#038; 2. Fase<\/h4>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignleft\"><a href=\"http:\/\/www.mk-architetti.com\/wp-content\/uploads\/2016\/02\/CIPPS-PLAN-1-urban-siteplan.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" width=\"212\" height=\"300\" src=\"http:\/\/www.mk-architetti.com\/wp-content\/uploads\/2016\/02\/CIPPS-PLAN-1-urban-siteplan-212x300.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-169\" srcset=\"https:\/\/www.mk-architetti.com\/wp-content\/uploads\/2016\/02\/CIPPS-PLAN-1-urban-siteplan-212x300.jpg 212w, https:\/\/www.mk-architetti.com\/wp-content\/uploads\/2016\/02\/CIPPS-PLAN-1-urban-siteplan-768x1086.jpg 768w, https:\/\/www.mk-architetti.com\/wp-content\/uploads\/2016\/02\/CIPPS-PLAN-1-urban-siteplan-724x1024.jpg 724w, https:\/\/www.mk-architetti.com\/wp-content\/uploads\/2016\/02\/CIPPS-PLAN-1-urban-siteplan.jpg 849w\" sizes=\"(max-width: 212px) 100vw, 212px\" \/><\/a><\/figure><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignleft\"><a href=\"http:\/\/www.mk-architetti.com\/wp-content\/uploads\/2016\/02\/CIPPS-PLAN-2-urban-concept.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" width=\"212\" height=\"300\" src=\"http:\/\/www.mk-architetti.com\/wp-content\/uploads\/2016\/02\/CIPPS-PLAN-2-urban-concept-212x300.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-170\" srcset=\"https:\/\/www.mk-architetti.com\/wp-content\/uploads\/2016\/02\/CIPPS-PLAN-2-urban-concept-212x300.jpg 212w, https:\/\/www.mk-architetti.com\/wp-content\/uploads\/2016\/02\/CIPPS-PLAN-2-urban-concept-768x1086.jpg 768w, https:\/\/www.mk-architetti.com\/wp-content\/uploads\/2016\/02\/CIPPS-PLAN-2-urban-concept-724x1024.jpg 724w, https:\/\/www.mk-architetti.com\/wp-content\/uploads\/2016\/02\/CIPPS-PLAN-2-urban-concept.jpg 849w\" sizes=\"(max-width: 212px) 100vw, 212px\" \/><\/a><\/figure><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignleft\"><a href=\"http:\/\/www.mk-architetti.com\/wp-content\/uploads\/2016\/02\/CIPPS-PLAN-3-urban-city-development.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" width=\"212\" height=\"300\" src=\"http:\/\/www.mk-architetti.com\/wp-content\/uploads\/2016\/02\/CIPPS-PLAN-3-urban-city-development-212x300.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-171\" srcset=\"https:\/\/www.mk-architetti.com\/wp-content\/uploads\/2016\/02\/CIPPS-PLAN-3-urban-city-development-212x300.jpg 212w, https:\/\/www.mk-architetti.com\/wp-content\/uploads\/2016\/02\/CIPPS-PLAN-3-urban-city-development-768x1086.jpg 768w, https:\/\/www.mk-architetti.com\/wp-content\/uploads\/2016\/02\/CIPPS-PLAN-3-urban-city-development-724x1024.jpg 724w, https:\/\/www.mk-architetti.com\/wp-content\/uploads\/2016\/02\/CIPPS-PLAN-3-urban-city-development.jpg 849w\" sizes=\"(max-width: 212px) 100vw, 212px\" \/><\/a><\/figure><\/div>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Konzept<\/h4>\n\n\n\n<p>Der Entwurf versteht sich als neue st\u00e4dtebauliche Struktur des gesamten Pianscairolo-Areals, welches einem R\u00fcckgrat gleich, eine Neuordnung des  Tals unter Einbindung der angrenzenden Gemeinden  bis nach Lugano selbst anstrebt, um den neuen Anforderungen an Verwaltung, Dienstleistung, Gewerbe, Einzelhandel und Wohnen gerecht zu werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Um die gesetzte Matrix besser definieren zu k\u00f6nnen zielt der Entwurf auf die Bildung von 4 charakteristischen Leitbildern, die den Entwurfsgedanken selbstbewusst definieren: Der Boulevard, das Leiterbild, die gr\u00fcnen Korridore und die Textur.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Der Boulevard<\/h4>\n\n\n\n<p>Das R\u00fcckgrad des gesamten Entwurfes bilden die nat\u00fcrlich gegebenen Elemente in Form des Flusslaufes, der den Pianscairolo durchquert und die Gr\u00fcnstrukturen die das gesamte Areal je l\u00e4ngsseitig umschlie\u00dfen. Parallel zum Flusslauf bilden zwei Nord-S\u00fcdverbindungen die notwendige Makroinfrastruktur. Notwendige Querverbindungen folgen diesem Muster und bilden somit eine funktionale Einheit. Einzelne Hochpunkte sollen bewusst Akzente schaffen und zeitgleich als Orientierungs- und Sichtmarken fungieren. Der so entlang des Flusslaufes entstehende st\u00e4dtische Boulevard bildet das urbane Herz des Plangebietes und verbindet neu entstehende Naturr\u00e4ume mit den Funktionen urbanen Lebens wie Gastronomie, Sportaktivit\u00e4ten und diversen Dienstleistungen. W\u00e4hrend der motorisierte Individualverkehr sich auf die au\u00dfen liegenden Nord- S\u00fcd-Verbindungen und die Querverbindungen beschr\u00e4nkt, bildet eine neue Tramlinie eine schnelle Verbindung entlang des Boulevards, der Fahrradwege und fu\u00dfl\u00e4ufige Erschlie\u00dfungen folgen, um eine quartiersnahe Versorgung des t\u00e4glichen Bedarfs gew\u00e4hrleisten zu k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Das Leiterbild<\/h4>\n\n\n\n<p>Ein einfaches System von schnellen Verbindungswegen f\u00fcr den motorisierten Verkehr bilden zwei au\u00dfen liegende Nord-S\u00fcd-Verbindungen entlang des Tales, die in regelm\u00e4\u00dfigen Abst\u00e4nden durch strategische Querverbindungen erg\u00e4nzt werden, die als Gesamtheit eine leiter\u00e4hnliche Struktur bilden. Der motorisierte Verkehr, sowohl gewerblich als privat, garantiert einen strukturierten Verkehrsfluss innerhalb des Plangebietes und bildet einen sinnige Makroschleife, einen \u201ebusinessloop\u201c. Diese Schleife wird ihrerseits in weitere kleine Schleifen unterteilt, die jeweilige Mikroloops innerhalb der einzelnen Quartiere gew\u00e4hrleisten und sich den unterschiedlichen Anforderungen entsprechend anpassen k\u00f6nnen. <\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">gr\u00fcne Korridore<\/h4>\n\n\n\n<p>Aktuell stellt das gesamte Pianscairolo-Areal eine starke Trennung im urbanen Kontext dar. Die beiden talbegleitenden begr\u00fcnten L\u00e4ngsseiten werden durch das Plangebiet voneinander getrennt und bilden hierdurch keine nat\u00fcrliche Einheit mehr. Der landschaftliche Entwurf schafft durch die Bildung von gr\u00fcnen Querverbindungen naturnahe Korridore die die beiden Hangseiten miteinander vernetzen und gleichzeitig das Plangebiet mit Frischluft unterst\u00fctzend versorgen. Entlang dieser gr\u00fcnen Korridore bilden sich autarke Quartiersparks und kleinere Pl\u00e4tze um diversen Freizeit-, Sport- und Gastronomie-Einrichtungen, die das gesamte Tal charakterisieren, und Impulse an die n\u00e4here Umgebung senden. <\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Die Textur<\/h4>\n\n\n\n<p>Das Zusammenwirken der einzelnen Bausteine wie Boulevard, Leiterbild und gr\u00fcne Korridore bilden eine Textur, die sich wie ein Muster \u00fcber das gesamte Plangebiet hin erstreckt. Die st\u00e4dtebauliche Grundstruktur bildet einen zusammenh\u00e4ngenden Rahmen, der als Planungsgrundlage \u00fcber eine Jahrzehnte dauernden Ver\u00e4nderung mit sich stets \u00e4ndernden Parametern, flexibel reagieren kann. Zugleich werden die einzelnen Bauparzellen bewusst nicht fix an die Textur gebunden, sondern sollen sich je nach den unterschiedlichen Anforderungen der einzelnen Grundst\u00fccke autark entwickeln. Die hier vorgegebene Textur dient als Orientierung und ist als Basis f\u00fcr die folgende Planung auf Quartiersebene zu interpretieren. Es werden lediglich die folgenden Parameter vorgegeben: W\u00e4hrend sich der Handel auf das n\u00f6rdliche Zentrum konzentriert bildet eine haupts\u00e4chlich gewerbliche Nutzung das s\u00fcdliche Zentrum. Die vornehmliche Wohnnutzung konzentriert sich auf die s\u00fcdlich und westlich gelegenen Plangebiete um eine sinnvollen Dialog zu den benachbarten Gemeinden herzustellen.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Textur bildet somit einen klaren Rahmen, der seinerseits gr\u00f6\u00dftm\u00f6glichen Spielraum f\u00fcr eine flexible Nutzung im Inneren erm\u00f6glichen soll, und lediglich durch wiederkehrende gr\u00fcne Korridore unterbrochen wird, die ihrerseits durch den ein R\u00fcckgrad bildenden Boulevard miteinander verbunden werden.<\/p>\n\n\n\n<p>in Zusammenarbeit mit Fabrizio Arrigoni architetto &#8211; Rom e JSWD-Architekten &#8211; K\u00f6ln<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>internationaler st\u00e4dtebaulicher ideenwettbewerb, Schweiz 2008 \u201cPian Scairolo &#8211; Lugano\u201d &#8211; Teilnahme 1. &#038; 2. 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